Burgenland

Das Burgenland umfasst eine Gesamtfläche von fast 4.000 km² und hat etwa 288.000 Einwohner. Das östlichste und – gemessen an seiner Einwohnerzahl – kleinste Bundesland von Österreich ist vorwiegend von Kleinstädten und Dörfern geprägt. Selbst die Landeshauptstadt Eisenstadt hat gerade mal 13.700 Einwohner. Das Land grenzt im Norden an die Slowakei, im Osten an Ungarn, im Süden an Slowenien und im Westen an die österreichischen Bundesländer Steiermark und Niederösterreich. Mangels Alternativen war die Region lange ausschließlich von der Landwirtschaft geprägt, das ändert sich allmählich.

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Technologie und Tourismus

Wirtschaftlich konnte das Burgenland, das 1921 von Westungarn abgetrennt und zum neunten Bundesland Österreichs wurde, lange Zeit nicht mit der Entwicklung Restösterreichs mithalten, so dass viele Burgenländer zum Arbeiten auspendeln, viele davon nach Wien. Erst durch massive EU-Förderungen und der Öffnung und EU-Erweiterung nach Osteuropa entstehen im Burgenland vermehrt Arbeitsplätze. Noch aber arbeiten über zwei Drittel der Burgenländer außerhalb der Landesgrenzen. Rund 23.000 Burgenländer pendeln je nach Entfernung als Tages- oder Wochenpendler zur Arbeit nach Wien. Noch ist das Land in weiten Bereichen von der Landwirtschaft geprägt und neben Niederösterreich das bedeutendste Weinbaugebiet Österreichs. Über 16.000 Hektar werden im burgenländischen Weinbau bewirtschaftet. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftsfaktor mit rund 3 Millionen Übernachtungen pro Jahr ist der Sommertourismus. Zugpferde des Tourismus im Burgenland sind der Neusiedler See, mehrere Thermen und nicht zuletzt der Wein, der nahezu im gesamten Burgenland angebaut wird.

Seit 1997 sind im Burgenland sechs moderne Technologiezentren (in Neusiedl am See, Eisenstadt, Neutal, Pinkafeld, Güssing und Jennersdorf) errichtet worden, die von österreichischen und internationalen Unternehmen als Standorte u.a. für den Handel oder Technologie-Austausch mit Slowenien und Ungarn genutzt werden. Im Technologiepark Güssing hat zudem das Europäische Zentrum für erneuerbare Energie ihren Sitz. Und das aus gutem Grund, schließlich ist das Burgenland europäischer Vorreiter im Bereich der Windenergie. In 17 Windparks mit 225 Windenergieanlagen werden jährlich rund. 1 Mrd. kWh Ökostrom produziert, damit ist das Burgenland rein rechnerisch völlig Strom autark.

Die Erwerbsquote im Burgenland beträgt 77,7 Prozent (2016) und liegt damit etwas über dem bundesweiten Vergleichswert von 76,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresdurchschnitt 2016 9,3 Prozent und lag damit höher als der Landesschnitt. Im Jahr 2016 waren im Burgenland rund 100.000 Beschäftigte registriert, nur 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist ein schwächerer Anstieg als im österreichischen Vergleich (+1,5 %).




Einwohner: ca. 292.000
Fläche: 3.962 km²
Arbeitsplätze: 99.800
Arbeitslosenquote: 9,3 %
BIP pro Person: 26.500 Euro